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Hermann Benjes

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Dr. Dipl.-Ing. Dipl.-Ing. Hans-Joachim Zillmer

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Hermann Benjes,
www.muslix.de

Geb. 1937 in Drakenburg/Niedersachsen. Nach der Volksschule Gärtner gelernt und 1960 nach Schweden ausgewandert, um der Wehrpflicht zu entgehen. In Stockholm Mittlere Reife nachgeholt, eine Familie gegründet, den Beruf gewechselt und beim Verkauf extrem schwer verkäuflicher Waren (Buchwerke, die normalerweise kein Mensch kaufen würde) gelernt, dass sich Ablehnung in Entgegenkommen verwandeln lässt.


Schneller Aufstieg zum Verkaufsleiter in Stockholm mit anschließendem Managertraining in Düsseldorf, Mailand und Rom. 1970 Ernennung zum Verkaufsdirektor und nach zehnjährigem Aufenthalt in Schweden Rückwanderung nach Deutschland, um in Frankfurt als Sales Coordinator Germany die Leitung der deutschen Verkaufsorganisation zu übernehmen.

Tiefer Absturz, nachdem (im Zuge der Dollarabwertung) 1972 der deutsche Konzernableger von der Verlagszentrale in Chicago liquidiert wurde. Berufliche Neuorientierung im Bereich der Werbung, Einstieg in den Natur- und Umweltschutz. 1981 Einstieg bei den GRÜNEN.

1982 Beginn einer zunächst auf Hessen, dann auf Deutschland und ab 1984 europaweiten Vortragstätigkeit mit folgenden Vorträgen: „Garten ohne Gift“, „Haus- und Fassadenbegrünung“, „Das Waldsterben in Deutschland“, „Ökologischer Landbau“ und „Die Vernetzung von Lebensräumen mit Benjeshecken“. Das gleichnamige Buch erschien 1986 im Verlag Natur und Umwelt und wurde in fünf Auflagen zu einem Bestseller der Naturschutzbewegung.

DER SPIEGEL schrieb 1994: „Die Benjeshecke ist das erfolgreichste Flurbelebungskonzept der Naturschutzgeschichte.“ Allein in Deutschland wurden weit über 1000 km Benjeshecken angelegt, und zeitweise waren 500 ABM-Frauen, vorrangig in den neuen Bundesländern, mit der Anlage von Benjeshecken beschäftigt. „Für die Entwicklung der Benjeshecke“ wurde er 1989 mit dem Umweltpreis der UAN ausgezeichnet. Die Stadt Bad Salzdetfurth hat ihn schon zu Lebzeiten mit einem Straßennamen geehrt (Hermann-Benjes-Ring).

Als die ostdeutschen Heckengärtnerinnen trotz extremer Landschaftsausräumung in der Magdeburger Börde „wegen Geldmangel“ wieder in die Arbeitslosigkeit zurückgestoßen wurden, begann seine Suche nach den Ursachen dieses Wahnsinns. Er stieß durch Zufall auf die Erkenntnisse des Boden- und Geldreformers Silvio Gesell (1862-1930), an denen sich die Presse und insbesondere DER SPIEGEL jahrzehntelang „vorbeigelogen“ hatte!

- 1991 Einstieg in die deutsche Freiwirtschaftsbewegung.

- 1995 Herausgabe des Buches „WER HAT ANGST VOR SILVIO GESELL?“, dem er einen gleichnamigen Vortrag zur Seite gestellt hat. Untertitel: „Arbeit, Wohlstand und Frieden für alle“. Sofortige Reduzierung seiner Vortragstätigkeit auf nur noch dieses eine Thema.
Im Auftrag der schwedischen Bank JAK (Bank der 0% Zinsen) drei Vortragsreisen durch Schweden und zahlreiche Vortragsreisen durch alle deutschsprachigen Länder Europas.

- Ab 1993 Mitglied der FREISOZIALEN UNION FSU, einer dem Vermächtnis Gesells verpflichteten Partei.

- 1999-2000 Bundesvorsitzender dieser Partei. Nach der Zerschlagung dieser seit 1950 existierenden ehrenwerten Partei durch eingeschleuste U-Boote, Neubeginn durch die Gründung des inzwischen als gemeinnützig anerkannten Vereins DEUTSCHER FREIWIRTSCHAFTSBUND e.V. dem er als Gründungs- und Vorstandsmitglied (Koordinator) angehört. Die Basis dieser noch recht kleinen Bewegung ist der Erfolg seines Buches „WER HAT ANGST VOR SILVIO GESELL?“ (7. Auflage 2005, 18.-20. Tausend, 8. Aufl in Vorbereitung) sowie der gleichnamige Vortrag, der Rundbrief FREIWIRTSCHAFT, das in hoher Auflage verbreitete Leporello VOLLBESCHÄFTIGUNG (bisher über 100 000 Exemplare), seine Homepage www.muslix.de/HB und die Homepage des Vereins www.freiwirte.de.

Um die Leistungs- und Opferbereitschaft seiner Leserschaft mit erfolgversprechenden Aufgaben bzw. Teilaufgaben sinnvoll zu nutzen, hat er mit Unterstützung namhafter Mitstreiter so genannte Apfel-Briefe formuliert und mit Hilfe von 115 Gleichgesinnten die Apfel-Brief-Aktionen „SPD“, „Kirche“ und „Posthumer Nobelpreis für Silvio Gesell“ auf den Weg gebracht. Nahezu 10 000 Entscheidungsträger/innen wurden so allein in Deutschland über die bahnbrechenden Erkenntnisse Silvio Gesells informiert. Bundeskanzlerin Andrea Merkel wurde Anfang 2006 von ihm noch einmal persönlich auf das Krisenbewältigungspotential der Natürlichen Wirtschaftsordnung (NWO) Silvio Gesells hingewiesen. Nachzulesen ist dieser Brief unter www.muslix.de/HB.

Da die Medien es immer noch ungestraft wagen können (und die Politiker auch!), diesen rettenden Ausweg aus der Massenarbeitslosigkeit mit Rücksicht auf die Finanzgewaltigen und zum Schaden von 5 Millionen Arbeitslosen auf dem Altar des Totschweigens zu opfern, ist er nun dazu übergegangen, im Gestrüpp dieser skandalösen Verbeugung vor dem Großkapital auch die kriminelle Komponente herauszuarbeiten. Da dieser seit Jahren schon andauernde Kampf ohne Abwechslung und Erholung gar nicht geführt werden könnte, hat er 2004 aus gesundheitlichen Gründen eine Verschnaufpause eingelegt und 2005 sein drittes Buch, das Gedichtwerk „DIE BREMER STADTMUSIKANTEN“ herausgebracht. Es wurde von seinem Bruder Heinrich Benjes einfühlsam illustriert. Seit 2003 lebt er zurückgezogen, aber nicht untätig , auf seinem Altersruhesitz in Asendorf, 30 km südlich von Bremen.


„Ich spüre, dass die Suche nach dem Sinn des Lebens (gerade auch meines eigenen Lebens!) noch nicht abgeschlossen ist. Also suche ich weiter: Nicht nur Menschen und Möglichkeiten, sondern auch und gerade den neuen Weg, den ich vorbehaltlos begrüßen und unterstützten kann.“