Prof. Dr. Jürgen Rost, Wiss. Dir., www.j-rost.de
Geboren 1952 in Kassel, Ausbildung in Verhaltenspsychologie und 1976 Diplom Psychologe, 1980 promoviert summa cum laude – Dissertation über Gedächtnispsychologie, habilitiert 1987 – Thema der Habilitationsschrift: Qualitative und quantitative probabilistische Testtheorie. Ernennung zum außerplanmäßigem Professor 1993. Vertretung der Professur für Persönlichkeits- und differentielle Psychologie am Institut für Psychologie der Christian Albrechts Universität Kiel (1989 – 1992). Forschungsaufenthalt an der Murdoch University in Perth, Western Australia. Wissenschaftlicher Direktor am IPN – Leibniz-Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften (1999 – 2005). Mitglied des deutschen PISA-Konsortiums 2003 und 2006. Sechsjähriges Forschungsprojekt im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms Mensch und globale Umweltveränderungen (1992-1998), zwei dreijährige DFG-Forschungsprojekte zu ‚Mischverteilungsmodelle’ (1992-1995) und zwei dreijährige Forschungsprojekte des BMBF zur Situation der Umwelterziehung in Deutschland (1993-1995 und 1996-1999). Projektleitung der schleswig-holsteinischen Komponente des Modellversuchsprogramms BLK-21 (Bildung für nachhaltige Entwicklung, 1999-2004). Herausgeber der Internet-Zeitschrift Methods of Psychological Research – MPR-online (1996-2002).
Verfassung zahlreicher Publikationen und Bücher zu psychologischen Themen.
Seit 2006 im Ruhestand.
„Ich unterstütze das Projekt, weil in unserem Land zwar das Niveau der Technologieentwicklung und -produktion sowie der Wissenschaft und Kunst sehr hoch ist, aber die Verteilung von Arbeit und Lohn, die etablierten Formen des menschlichen Zusammenlebens und der Umgang mit Natur, Krankheit und Gesundheit nur wenigen Menschen ein von Selbstverwirklichung und Verantwortung für den Anderen getragenes Dasein auf einem hohen kulturellen Niveau ermöglichen.“

